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Kugelpanorama des Villinger Münsters (Grossansicht: hier  klicken) "Münster zu unserer lieben Frau"

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Ursprünglich handelte es sich beim Villinger Münster um eine "Nebenkirche". Die Hauptkirche war bis 1530 die Altstadtkirche (heutige Friedhofskirche). Dort wurden Taufen, Hochzeiten und Predikten gehalten. Das Münster ist heute der Jungfrau Maria geweiht. Archäologische Grabungen ergaben, dass der 1.Bau auf das Jahr 1120 datiert werden kann, der 2.Bau (spätromanisches Münster) um 1220 und um 1300 kam der gotische Neubau hinzu.

Romanik: Portale, Obergadenfenster, unterer Teil der Flankentürme,  Arkadenform, Turmuntergeschosse, Hauptportal im Westen, südliches Doppelportal

Gotik: Westfenster, obere Turmgeschosse, Choranlage innen und außen, Nägelinskruzifix (14 Jh), Langchor mit den beiden Chorflankentürmen Kanzel (16 Jh), Sandsteingewölbe

Barock: Seitenschifffenster, Stuckdecke, Heiligenfiguren

Gemälde rechts und links an den Wänden der Hochschiffe. Sie zeigen auf der rechten Seite die sieben Freuden der Maria und auf der linken Seite  die sieben Leiden der Maria. Die Gemälde haben stukkierte und teilweise vergoldete Rahmen. Außerdem sind zwölf Apostel in barocker Pose zu bestaunen.

Die Kanzel vom Anfang des 16. Jahrhunderts gilt als das bedeutendste Einzelkunstwerk im Münster. Es handelt sich um eine herausragende Leistung der altdeutschen Bildhauerkunst! Hervorzuheben ist vor allem die Reliefplastik. Sie vergegenwärtigt in sieben Szenenbildern die Passion Christi.

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