A Trip in Mongolia - Impressions of Sara
This trip was made possible entirely by Wolfgang's ingenuity and persistence. He had found out about a meeting being held in spring in Vienna on Traditional Mongolian Medicine, and arranged for us to go. We met many wonderful representatives of the country at this time, including Dr. Tsevegsuran of the Mongolian National University. Since this meeting, he had kept contact with Dr. Tseveg (for short), and gradually arranged that we would make a botanical expedition in western Mongolia together, through numerous emails and calls. Our flight was taking off from Vienna, stopping in Moscow, Russia, and touching down in Ulaan bataar, Mongolia (the capital city). I guess I should have had a premonition of how the trip was going to go when we arrived at the airport and no one had heard of the airline (Mongolian Air....). It turned out we were flying the first leg with Austrian Airlines, although I gave a wistful look at my bags as I checked them in, not sure if I would see them again. During the next three weeks, Wolfgang and I would be traveling with two of our European colleagues and several Mongolian researchers, collecting plants in the mountains, steppes and on the edge of the Gobi Desert!
Mongolei-Landschaft
Der eine oder andere, der sich mit dem Gedanken beschäftigt hat in die Mongolei zu reisen, mag schon mit der Behauptung konfrontiert worden sein: Was willst Du da, da ist doch nichts! Wer so was sagt, hat sich meist ein Vorurteil gebildet. Richtig aber ist: es ist anders! Wo hingegen es nicht einfach ist in Deutschland Landschaft zu fotografieren ohne damit einhergehend einen Strommasten zu verewigen, ist es in der Mongolei schwierig ein Fleckchen zu finden, welches einen solchen zeigt. Das mag man oder man mag es nicht :-).
Diejenigen, die das nicht mögen, gehören vielleicht zu jener Sorte Mensch, die es es bevorzugen bei Zahnschmerzen schnell einen guten Zahnarzt aufsuchen zu können. Allerdings hat das den Preis solche An- und Aussichten, wie oben in der Galerie dargestellt, nicht sehen zu können. Schon nach relativ kurzer Zeit verändert man die Art sich zu Bewegen, verändert sich das Gefühl für den Tag und das Licht, bestimmte Dinge werden auf einmal als notwendig erachtet; anderes wird überflüssig. Es ist ein interessantes Gefühl, es ist eine interessante Landschaft!
Mongolei Leben
In der Mongolei dauernd zu leben - nicht auf Urlaub zu sein - ist hart. Zwar finden sich ca. 1/3 aller Mongolen in Ulaarbaator, der Hauptstadt der Mongolei, dort gibt es unseren Vorstellungen angenäherte Existenzmöglichkeiten. Die anderen allerdings wandern zumeist als Nomaden irgendwo durch das weite Land. Auf dem Land sind die Bedingungen völlig anders, als wir Mitteleuropäer es gewöhnt sind. Wer leben will, muss essen! Auf der ganzen Reise ist uns kein Veganer, kein Ovo– oder Laktovegetarier mongolischer Herkunft begegnet. Warum nur essen alle Fleisch – und das in rauen Mengen?
Ein Mensch eignet sich nur sehr bedingt zur Grasverwertung. Gräser und Kräuter – unsere Kultursorten können dort nicht wachsen - sind für das Grün der Mongolei verantwortlich. Also fressen Yaks, Pferde, Kamele, Schafe und Ziegen das Grünzeugs. Die Menschen essen dann Ziegen, Schafe, Pferde, Kamele und Yaks. Was übrig bleibt ist für die Hunde. Daneben wird alles verwertet was diese Nutztiere produzieren: die Milch und dessen Folgeprodukte, Wolle, Horn, Felle, … . Alles! Trotzdem es so viel Mühe macht, das Notwendigste zu produzieren, die Menschen dort teilen, was sie haben, mit Freude! In einer mongolische Jurte, die dort gebotene Gastfreundschaft geniessen zu dürfen, ist ein besonderes Erlebnis!
Selbst was die Tiere ausscheissen wird verwertet. Der getrocknete Dung dient als Brennstoff in den Jurten. Es ist Aufgabe, schon der Jüngsten, sich um die Brennstoffbeschaffung zu kümmern. Der Dung wird gesammelt, getrocknet und zu grossen Haufen aufgetürmt. Der ganze Tagesablauf wird der Beschaffung des Lebensnotwendigen angepasst und dementsprechend strukturiert. Nicht einmal das Sterben wird den Menschen unter den dort herrschenden Lebenbedingungen leicht gemacht. Während langer Zeiten des Jahres ist der Boden dauernd gefroren. In dieser Zeit ist es nicht möglich jemanden unter die Erde zu bekommen. Solches wird dann erledigt wenn es wieder warm genug ist.