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Hyperinflation in Deutschland - Geldscheine - eine Zeitreise

Die  Hyperinflation in Deutschland von 1914 bis 1923 war eine der radikalsten Geldentwertungen, die eine der großen Industrienationen erlebt hat. Die Vorgeschichte dieser Hyperinflation findet sich in der Finanzierung des Ersten Weltkrieges. Mit dem Ende des Krieges 1918 hatte die Mark bereits offiziell mehr als die Hälfte ihres Wertes (genauer: ihrer Kaufkraft im Innen- und Außenverhältnis) verloren, wobei auf dem Schwarzmarkt der Inflationsindex noch wesentlich höher lag. Eigentliche Ursache der ab 1919 schon beginnenden Hyperinflation war der Umgang mit der Geldpresse in den Anfangsjahren der Weimarer Republik, um die Staatsschulden zu beseitigen (Wikipedia).

Auf dem Villinger fünf Milliarden Gutschein ist vermerkt, dass über dessen Geltungsdauer in der Zeitung unterrichtet wird. "Über die Gültigkeitsdauer wird in den hiesigen Zeitungen das Nähere noch bekannt gegeben". Die Hyperinflation endete am 15.November 1923 durch die Währungsreform.  Ein Dollar wurde auf 4.2 Billionen Papiermark festgesetzt (= 4.2 Rentenmark). Neben den deutschen Scheinen sind auch noch einige aus Österreich-Ungarn zu sehen.

Abbildung: Wechselkurs Dollar - Mark von Anfang 1920 bis Ende 1923

Kurs Dollar_Mark

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Fassadenfotos von Norbert Schropp

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