Zu diesem Spiel gibt es nicht viel anzumerken ausser vielleicht, dass es das junge hoffungsvolle Leben von Andreas früh schon vor Prüfungen gestellt hat, die in diesem Alter nur schwer zu verkraften sind. Manchmal frage ich mich, wie Kinder heute ohne Schaden gross werden können - ohne z.B. solche Perlen der Programmier- und Unterhaltungskunst. Sicherlich lernt man hier was fürs Leben. Wo werden heute solche Dinge vermittelt :-).
Nahe der Schattenmühle in der Senke zwischen Reiselfingen und Bonndorf befindet sich die Lotenbachklamm. Diese kann entweder vom oben - also vom Parkplatz nahe Gündelwangen - oder von der Schattenmühle aus begangen werden. Schön ist dieser kleine Wanderweg das ganze Jahr über - aber "spannend" ists an kalten Wintertagen. Einen Eindruck kann das unten dargestellte Kugelpanorama liefern.
Die Hyperinflation in Deutschland von 1914 bis 1923 war eine der radikalsten Geldentwertungen, die eine der großen Industrienationen erlebt hat. Die Vorgeschichte dieser Hyperinflation findet sich in der Finanzierung des Ersten Weltkrieges. Mit dem Ende des Krieges 1918 hatte die Mark bereits offiziell mehr als die Hälfte ihres Wertes (genauer: ihrer Kaufkraft im Innen- und Außenverhältnis) verloren, wobei auf dem Schwarzmarkt der Inflationsindex noch wesentlich höher lag. Eigentliche Ursache der ab 1919 schon beginnenden Hyperinflation war der Umgang mit der Geldpresse in den Anfangsjahren der Weimarer Republik, um die Staatsschulden zu beseitigen (Wikipedia).
Auf dem Villinger fünf Milliarden Gutschein ist vermerkt, dass über dessen Geltungsdauer in der Zeitung unterrichtet wird. "Über die Gültigkeitsdauer wird in den hiesigen Zeitungen das Nähere noch bekannt gegeben". Die Hyperinflation endete am 15.November 1923 durch die Währungsreform. Ein Dollar wurde auf 4.2 Billionen Papiermark festgesetzt (= 4.2 Rentenmark). Neben den deutschen Scheinen sind auch noch einige aus Österreich-Ungarn zu sehen.
Abbildung: Wechselkurs Dollar - Mark von Anfang 1920 bis Ende 1923
Das „finstere Chörle“ (in der nördlichen Turmkapelle des Villinger Münsters) erscheint in dieser Bearbeitung gar nicht mehr so finster. Im der Turmkapelle wird das Nägelinkreuz verehrt. Dieses Villinger Heiligtum war ehemals das Gnadenbild der Bickenkapelle am Bahnhof. Diese Kapelle wurde im Krieg zerstört - das Kreuz blieb allerdings auf wundersame Weise erhalten. Heute ist es im Villinger Münster zu sehen. Besonders schön sind die Wand- und Deckenbemalungen.
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Die Legende:
Um 1300 trug es sich zu, dass Bauer Andreas Nägelin aus Spaichingen nach Villingen kam. Unterwegs fand er ein Kreuz am Wegrand, nahm es mit nach Hause und stellte es in seine Kammer. Eines Tages wurde er so krank, dass er das Bewusstsein verlor, so dass alle meinten, er sei tot. Aber er kam wieder zu sich und sagte folgende Worte: „Lasst dieses Kreuz durch einen vertrauten Mann nach Villingen tragen, mit Vermelden, dass wenn diesem Kruzifiz zu Ehren daselbst ein Kirchlein errichtet würde, dann werde Villingen von großen, schwer drohenden Übeln verschont und erhalten bleiben.“ Die Obrigkeit von Villingen zweifelte an dieser Botschaft. In der Nacht vernahm Nägelin vom Platz des Kreuzes: „Steh auf Andreas Nägelin, nimm dieses Kreuz und trage es selbst nach Villingen ...“ Auf einmal fühlte er sich von seiner Krankheit befreit und ging in Begleitung des Pfarrers nach Villingen. Es gelang ihnen den Magistrat zu überzeugen und es wurde ein eigenes Kirchlein (die Bickenkapelle) für das Kreuz gebaut. Seither schützt diesem Gelübde zufolge das Kreuz die Stadt vor drohenden Gefahren, dass kein Feind über die Mauer gelangt, kein Brand die Stadt zerstört und die Pest nicht die Stadt befällt.
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